| TuneUp Utilities 2012 - Alle Jahre wieder |
| Vorstellungen - Vorstellungen 2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die NeuigkeitenDie richtigen Neuerungen bleiben mit 2012 überschaubar:
Die InstallationDer Download ist 25 MB groß. Falls Sie schon eine Vorversion von TuneUp auf Ihrem System haben, werden die Einstellungen von Version 2012 übernommen. Es gibt neben der Standard-Installation die "benutzerdefinierte Installation". Hier kann ausgewählt werden, ob die Software nur für den aktuellen Benutzer oder für alle Benutzer des PCs installiert werden soll. Auch die Kontextmenü-Integration, Desktopsymbole von TuneUp und die 1-Klick-Wartung können ein- oder ausgeblendet sowie TuneUp als Minianwendung noch ausgewählt werden. Dies kann aber später in den Einstellungen geändert werden.
Die Installation ist kurz und schmerzlos. Wenn Sie schon einen Produktschlüssel besitzen, klicken Sie auf den Link "Produktschlüssel eingeben", ansonsten testen Sie die Software 15 Tage lang uneingeschränkt und klicken auf "Weiter testen". Sie können TuneUp Utilities 2012 über den Programmordner im Startmenü starten. Im Unterordner "Alle Funktionen" sind alle Anwendungen aufgelistet. Oder Sie starten TuneUp über das Desktopsymbol. Die BenutzeroberflächeDie Benutzeroberfläche öffnet sich mit der Registerkarte "Status & Empfehlungen".
Im Vergleich zur Vorversion hat sich der untere Bereich geändert. Die "Live-Optimierung konfigurieren" neben "Problem beheben" musste dem "System-Schutz" weichen.
In der unteren Hälfte ist der "Tuning-Status" immer noch vorhanden mit dem Unterschied, dass ein kleines blaues, rundes (i)nfo daneben vorhanden ist (für mehr Informationen) sowie der Fortschrittsbalken selbst, wenn mit dem Mauszeiger drauf gezeigt wird, und der unscheinbare Link "Optimierungsfortschritt erreicht". Die kleinen Schraubenschlüssel zeigen ebenfalls Infos an, wenn mit der Maus darauf verweilt wird, bzw. "Einstellungen", wenn darauf geklickt wird.
Neu hingegen ist der PC-Optimierungsmodus mit Economy-, Standard- und Turbo-Schaltflächen, der in der Vorversion einfach nur Turbo-Modus hieß. Später dazu mehr. Eine genaue Übersicht aller Funktionen und Änderungen finden Sie oben rechts unter "Übersicht aller Funktionen". Die Kategorie "TuneUp-Einstellungen" wurde in Version 2012 entfernt und die Aufgaben darin wurden neu aufgeteilt. Die Aufgabe "Allgemeine Einstellungen", die unter "TuneUp-Einstellungen" stand, steht nun in der Kategorie "TuneUp Utilities". "Wartung konfigurieren" findet man unter "Computer", "Live-Optimierung konfigurieren" unter "TuneUp Utilities", "Turbo-Modus konfigurieren" unter "Computer" als "Economy-Modus". Die Aufgabe "Turbo-Modus einschalten", die unter "Windows" stand, findet man unter "Computer" wieder.
Die altbewährten AufgabenDie Aufgaben der TuneUp Utilities sind immer noch in vier Bereiche "System warten", "Leistung steigern", "Probleme beheben" und "System-Schutz" gegliedert. System warten
Die 6 Wartungsaufgaben von 1-Klick-Wartung haben sich nicht geändert.
Leider kann man unter "Festplatte defragmentieren" nicht die Festplatte auswählen, die defragmentiert werden soll, wenn mehrere Festplatten vorhanden sind. Es werden immer alle Festplatten defragmentiert. Gerade in der heutigen Zeit, wo jeder Benutzer mehrere Festplatten hat sollte es die Möglichkeit geben, auch in der 1-Klick-Wartung die Festplatte auszuwählen. Im Startmenü im Ordner "TuneUp Utilities 2012" unter "Alle Funktionen" findet man "TuneUp Drive Defrag" und da kann in unserem Beispiel das Häkchen vor dem Laufwerksbuchstaben D: (Vista) entfernt werden. Leider hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, denn wenn die 1-Klick-Wartung ausgeführt wird, werden wieder C: (Windows 7) und D: (Vista) analysiert und defragmentiert.
Es bleibt also die manuelle Funktion "TuneUp Drive Defrag", wenn man dies nicht möchte. Ist in dem System aber ein Solid State Laufwerk (SSD) verbaut, wird diese von der Defragmentierung ausgenommen, was auch sinnvoll und notwendig ist.
Leistung steigern
Unter "Profil erstellen" (wechselt dann in "Details anzeigen") müssen Angaben zur Internet-Anbindung bzw. Internetgeschwindigkeit gemacht werden, wie in jeder Version von TuneUp Utilities. Danach wird eine Analyse gestartet mit Empfehlungen von "Hard- und Software", "Internet-Einstellungen" und "Visuelle Effekte". Sie können die Empfehlungen annehmen oder ausblenden. Alle Änderungen werden gesichert und können wiederhergestellt werden. Hier hat sich seit Jahren nichts geändert. Das Abschalten des Indexdienstes für die schnelle Suche als Empfehlung bringt zumindest unter Windows 7 keine Steigerung der Systemleistung, da die CPU-Last bei Windows 7 im Zusammenhang mit dem Indexdienst kaum noch auffällt und Windows 7 die Dateien im Regelfall bereits beim Aufspielen indexiert und nicht erst im Nachhinein den Index aufbauen muss. Wenn der Rechner über wenig Systemspeicher verfügt oder in dem PC eine veraltete langsame Festplatte steckt, lohnt es sich "Windows Search" abzuschalten. Die "visuellen Effekte" abzuschalten bringt natürlich eine Steigerung der Systemleistung, dafür hat man eine Optik wie vor Windows-98-Zeiten. Die "visuellen Effekte", die auch in den Leistungsoptionen von Windows zu finden sind, können dort genauso abgeschaltet werden.
Probleme beheben
Hier werden die "Probleme" angesprochen, die wir seit dem letzten Jahr von TuneUp Utilities mindestens kennen, z.B. dass die administrativen Freigaben aktiviert sind, dass sich keine Firewall auf dem System befindet, dass die Benutzerkontensteuerung deaktiviert ist und das Systemlaufwerk noch nie auf Fehler überprüft wurde. Die administrativen Freigaben wie auch die Benutzerkontensteuerung könnten gewollt sein und TuneUp Utilities hat immer noch nicht gelernt, dass es Router gibt. System-Schutz
Das ist das Rescue Center, über das durchgeführte Änderungen wieder rückgängig gemacht werden können. PC-OptimierungsmodusDer Optimierungsmodus besteht aus 3 Symbolen - Economy, Standard und Turbo -, wovon nur 2 konfiguriert werden müssen
Sie können die Energie-Einsparung im Economy-Modus für Bildschirm, Hardware, Dienste und Anzeige einstellen oder die voreingestellten Optionen übernehmen. Grün ist die optimierte Einsparung, Gelb die mittlere Einsparung und Rot kaum bis keine Energie-Einsparung.
Das Verringern der Bildschirmhelligkeit in der Kategorie "Bildschirm" sowie ein frühzeitiges Verdunkeln des Bildschirms senken den Energieverbrauch. Wenn die Bildschirmhelligkeit Ihnen aber zu dunkel erscheint, können Sie für den Akkubetrieb getrennt vom Netzbetrieb den Schieberegler nach rechts schieben oder die Verdunkelung z.B. auf "nie" stellen. Dadurch wechseln Sie zwar von Grün auf Gelb, trotzdem haben Sie einen Teil vom Energieverbrauch gesenkt.
Unter der Kategorie "Hardware" können Sie Energie einsparen für Festplatten-Standby, Prozesse, Drahtlosadapter, Synchronisation mit mobilen Geräten, Digitalkameras und Scanner. Unter der Kategorie "Dienste" können Sie ebenfalls Energie einsparen für Netzwerkfreigabe der Medienbibliothek, schnelle Suche durch Indexerstellung, Fehlerberichterstattung, Unterstützung für virtuelle Maschinen, selten benötigte Dienste, spezielle Verschlüsselungsdienste und Netzwerk-Kommunikationsdienste. Unter der Kategorie "Anzeige" werden visuelle Spezialeffekte für Fenster aufgegliedert sowie klassisches Fensterdesign und Desktop-Diashow. Der Turbo-Modus sorgt für einen sofortigen Leistungsschub. Wenn Sie Ihren Computer in den Turbo-Modus versetzen, wird analysiert, welche Programme und Funktionen gerade im Hintergrund ausgeführt werden, die nicht unbedingt notwendig sind. Diese werden angehalten oder "verlangsamt", so dass die dadurch gewonnene Rechenleistung den von Ihnen tatsächlich verwendeten Programmen zur Verfügung steht. Mithilfe des Turbo-Modus können Sie zum Beispiel Games beschleunigen oder die Arbeit mit leistungshungrigen Programmen verbessern. Durch das Einschalten des Modus werden einige Funktionen ausgeschaltet, die erst wieder zur Verfügung stehen, wenn Sie den Turbo-Modus wieder abschalten bzw. umschalten auf Economy oder Standard. Bei eingeschaltetem Turbo-Modus werden geplante Defragmentierungen und geplante Wartungsaufgaben sowie automatische TuneUp-Updates auf später verschoben. Synchronisationen mit mobilen Geräten werden ausgeschaltet und die Unterstützung von Digitalkameras und Scannern wird eingeschränkt. Visuelle Spezialeffekte für Fenster werden ausgeschaltet und auf klassisches Fensterdesign umgeschaltet. Die Freigabe der Medienbibliothek im Netzwerk wird ausgeschaltet. Schnelle Suche durch Indexerstellung, Fehlerberichterstattung und die Unterstützung für virtuelle Maschinen werden ausgeschaltet. Selten benötigte Dienste, spezielle Verschlüsselungsdienste und Netzwerk-Kommunikationsdienste werden ausgeschaltet. Zum Schluss können Sie wählen, ob der Turbo-Modus dauerhaft eingeschaltet bleiben soll oder nur so lange, bis der Computer heruntergefahren wird. Ein dauerhaftes Einschalten kann auch den Startvorgang des Computers beschleunigen, da die genannten Funktionen ausgeschaltet bleiben. Dauerhaft heißt: bis Sie auf Economy oder Standard klicken. Dies können Sie z.B. in der Minianwendung tun. Der Standard-Modus setzt alles auf Normalbetrieb zurück. Die Einstellungen, die im Economy- und Turbo-Modus vorgenommen wurden, bleiben erhalten, sind aber im Normalbetrieb deaktiviert. BewertungsfunktionUnter der Registerkarte "System optimieren" können Sie über "Programme deaktivieren", "Autostartprogramme deaktivieren" und "Programme deinstallieren" die Bewertungsfunktion zuschalten. Die Bewertungsfunktion zeigt Ihnen für jedes installiertes Programm eine Bewertung durch andere TuneUp Utilities-Nutzer an. TuneUp hat keinen Einfluss auf die von den Nutzern abgegebenen Bewertungen. Die Bewertungen betreffen die Module "Program Deactivator" (Programme deaktivieren), "Uninstall Manager" (Programme deinstallieren) und "StartUp Manager" (Autostartprogramme deaktivieren). Sie können entweder teilnehmen, nicht einschalten oder später entscheiden.
Program DeactivatorViele Programme sind auch im Hintergrund aktiv. Im Program Deactivator können Sie die Programme erkennen, die beim Systemstart, während des Betriebs oder beim Herunterfahren eine Belastung sind. Sie werden in den Gruppen "Keine", "Niedrig" und "Mittel" dargestellt. Eine grafische Darstellung in Balken mit Punktesystem wird links angezeigt. Werden die empfohlenen Programme markiert, sieht man in der Balkendarstellung, wie viel Belastung reduziert werden kann.
Werden Programme deaktiviert, werden sie "stillgelegt" und reduzieren dadurch die PC-Belastung. Wird das Programm doch einmal gebraucht, startet das Programm ganz normal und verrichtet seinen Dienst. Beenden Sie das Programm, wird es wieder deaktiviert. Sie können aber in den Einstellungen festlegen, dass schon im Leerlauf das Programm deaktiviert wird oder erst beim Windows-Neustart. Wenn das Programm aktiv ist und eine Auto-Update-Funktion hat, wird sich das Programm erst einmal aktualisieren. FazitWirklich neu ist nur der PC-Optimierungsmodus mit Economy-, Standard- und Turbo-Schaltflächen. Wer TuneUp Utilities noch nicht kennt, sollte mit Bedacht die Einstellungen tätigen. Es gibt zu viele Einstellungen, Schalter und Einheits-Empfehlungen, die nicht für alle Computer und Anwender geeignet sind. Wer glaubt, mit Optimierungen, Beschleunigen und Leistungen einen Hochleistungscomputer zu bekommen, hat das Prinzip von TuneUp Utilities nicht verstanden.
PCDPan_Fee, 18.12.2011
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